EU-Netzwerkprojekt Frankfurt (Oder) und seine Partnerstädte

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Projektbeschreibung

Borderless Partnerships Jugendkonferenz Deutschland Belarus Polen"

vom 28.10. bis 01.11.2015 nach Frankfurt (Oder)

 Im Frühjahr diesen Jahres war Frankfurt (Oder) Gastgeber für eine deutsch-belarussische Städtepartnerschaftskonferenz, zu deren Ergebnis u. a. der Auftrag gehörte, zur Sicherung der Nachhaltigkeit die Jugendbeteiligung mit einer Nachfolgekonferenz mit ausschließlich jungen Leuten zu erhöhen.

Borderless Partnerships Jugendkonferenz Deutschland-Belarus-Polen" wird vom 28.10. bis 01.11.2015 mit ca. 100 erwarteten Teilnehmern stattfinden. Die Konferenz lädt junge Akteure von Organisationen der Zivilgesellschaft, die städtepartnerschaftliche Beziehungen pflegen, aus den drei beteiligten Ländern Deutschland, Belarus und Polen ein. Immer wieder wird in Diskussionen um die Städtepartnerschaften festgestellt, dass zwar viel für die Jugend gemacht wird und über sie gesprochen wird, aber viel zu selten mit ihr direkt. Diese Konferenz soll einen Beitrag dazu leisten, dies zu ändern.

Während der Jugendkonferenz soll es also darum gehen, dass junge Leute diskutieren, wie und wodurch sie sich langfristig an den Städtepartnerschaften beteiligen wollen, welche Formate sie sich wünschen und wie dies für die Zukunft nachhaltig gestaltet werden kann. Dabei werden in verschiedenen Arbeitsgruppen allgemeine Themen zur Beteiligung und Vernetzung behandelt, aber auch ganz spezifisch Projekte geplant. Weiter wird auch beleuchtet, was in den Städtepartnerschaften auf der Ebene der Zivilgesellschaft anders laufen sollte, damit sich junge Menschen daran aktiv beteiligen können und wollen. Durch die Konferenz wird der Dialog zwischen den Jugendlichen angeregt und durch das gegenseitige Vorstellen der Länder auch die Verständigung. Die Teilnehmer werden eine neue Perspektive auf die Städtepartnerschaften haben und diese auch nachhaltig gestalten können. Die Ergebnisse der Konferenz werden durch die jungen Menschen auf der deutsch-belarussischen Städtepartnerschaftskonferenz 2016 in Belarus vorgestellt und diskutiert. Es wird sichergestellt, dass die Ideen der Jugendlichen gehört werden und in die zukünftige Planungsarbeit der beteiligten Partner und in ihre Strukturen einfließen.

Junge Akteure der Zusammenarbeit zwischen der Partnerstädten im staatlichen und nichtstaatlichen Bereich kommen im Rahmen der Jugendkonferenz Borderless Partnerships" zusammen, um gemeinsam an den Ideen für die Beteiligung von jungen Menschen an den Partnerschaften zu arbeiten und ihre eigenen Ideen zu entwickeln, was für junge Menschen der drei Länder an der Zusammenarbeit interessant und relevant sein könnte. Weiter soll erörtert werden, was sich die jungen Menschen von den Organisationsstrukturen wünschen um sich einzubringen. Dadurch sollen die Organisationen geöffnet werden, und zwar in allen beteiligten Ländern gleichmäßig. Damit sollen für Jugendliche mehr Möglichkeiten geschaffen werden, sich zu beteiligen, aktive Bürger zu werden, für interkulturelle Vielfalt und Toleranz einzustehen, aber auch eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Langfristig soll dadurch ein Kompetenzzuwachs bei den jungen Menschen zu verzeichnen sein. Das Ziel des Projekts ist es, diese verschiedenen Möglichkeiten und Ideen zu entwickeln und herauszuarbeiten. Dazu werden sich Akteure aus den drei Ländern austauschen, ihre Best-Practice Konzepte vorstellen und neue Ansätze entwickeln, für die weitere Zusammenarbeit. Da es in den drei Ländern sehr unterschiedliche Handhabungen und Traditionen mit dem Thema Jugendbeteiligung gibt und Möglichkeiten von jungen Menschen aktiv zu werden unterschiedlich sind, ist es für uns ein notwendiges Ziel, uns darüber auszutauschen, wie diese unterschiedlichen Möglichkeiten aussehen und wie wir mit diesen umgehen können. Gleichzeitig soll ein Leitfaden entstehen, der den Partnerstädten und allen beteiligten Organisationen eine Arbeitsgrundlage bietet, bei den Vorhaben und in den eigenen Strukturen Jugendbeteiligung zu ermöglichen und so den Problemen in den Strukturen entgegenzuwirken. Eine gewisse Öffnung der Organisationen und Strukturen für die Bedürfnisse und Wünsche von Jugendlichen ist das Ziel. Auch sollen basierend auf den Ergebnissen der Diskussionen dann im Rahmen des Projekts neue internationale Begegnung geplant werden, die diesem Leitfaden entsprechen. Diese Projektideen sollen dann in den nächsten Jahren auch umgesetzt werden. Weiter werden die Ergebnisse der Konferenz in die Städtepartnerschaftskonferenz 2016 einfließen und dort mit den Jugendlichen diskutiert. Ein weiteres Ziel ist es, dass die Städtepartnerschaftskonferenz Jugendbeteiligung praktiziert und die Stimme der Jugendlichen auch dort direkt gehört wird.

 

 

 

 

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