EU-Netzwerkprojekt Frankfurt (Oder) und seine Partnerstädte

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Auswirkung auf die Zielgruppen

Auswirkungen des Projekts auf die Zielgruppen und die Möglichkeiten für den Aufbau eines nachhaltigen Kooperationsnetzwerkes:

EC-07301WS MorizMit diesem Projekt wurde angestrebt die Netzwerke zwischen den Partnerstädten zu stärken und für einen Europa-Dialog zu bündeln. Die schon bestehenden Kooperationen wurden aufgegriffen, um das Netzwerk auf möglichst vielen Ebenen zu etablieren. Es sind Synergien für die partnerstädtliche Arbeit aller Partner und ihrer Partner entstanden. Die Erfahrungen stehen allen Partner für ihre Städtepartnerschaftsarbeit sowie anderen europäischen Netzwerken zur Verfügung.
Neben den Auswirkungen auf die Verwaltungen profitierte die Zielgruppe maßgeblich von diesem Projekt. Die definierte Zielgruppe für dieses Projekt waren Bürger der Partnerstädte, aktiv in verschiedenen Bereichen. Sie sollten zu einem Europa-Dialog angeregt werden. Es war uns wichtig, die verschiedenen Interessen und Anliegen zu bündeln um die volle Tragweite und das volle Potential von Europa und der europäischen Union für alle Beteiligten sichtbar zu machen. Die beteiligten Bürger waren oder haben sich auch außerhalb des Projekts beteiligt um die Europakompetenz der Bürger zu fördern und gleichzeitig ein starkes Europäisches Netzwerk zwischen den Partnerstädten für den Europa-Dialog zu schaffen. EC-11 234 WS FFODas Projekt war offen für verschiedene lokale Partner aus allen Städten und es konnten sich weitere Kooperationen etablieren. Dadurch können über das Projekt hinaus möglichst vielen der Austausch ermöglicht werden. Auch für das nachhaltige Kooperationsnetzwerk ist dies wichtig, denn nur durch ein Kennenlernen der europäischen Werte, Rechte und anderer europäischer Bürger können die Beteiligten ihre gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Europas erkennen. Der Austausch der Generation und die Beschäftigung mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung die eigene europäische Identität zu entdecken. Es ist gelungen im Rahmen des Projekts die Jugend zu motivieren sich als zukünftiger Träger der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zu sehen. Sie konnte im Rahmen des Projekts an diese Beziehung herangeführt werden. Dies wurde in diesem Projekt basierend auf die Vermittlung von Kenntnissen der europäischen Erinnerung erreicht. Dies konnte jedoch nur im Austausch mit anderen Generationen und Akteuren passieren. Das direkte Erleben der gemeinschaftlichen Aktionen und des gemeinschaftlichen Mehrwertes führte nachweislich zur Entwicklung von Kompetenzen für die direkte Mitwirkung an der Gestaltung des europäischen Entwicklungsprozesses. Die Teilnehmenden konnten sich ihrer Möglichkeiten und Potenziale bewusst werden und für sie völlig neue Handlungsfelder erkennen, in denen sie sich bewähren können. Besonders das Erleben von der internationalen Begegnung förderte die Motivation sich für ein friedliches und faires Miteinander verschiedener Kulturen, Altersgruppen, Geschlechter, etc einzusetzen. Die entstandenen persönlichen Kontakte zwischen den Beteiligten bilden eine gute Grundlage für weitere Treffen und die Festigung der Beziehungen zwischen den Städten auch auf einer zivilgesellschaftlichen Ebene. Besonders die lokale Politik konnte im Austausch einbezogen werden.
Um die Strukturen zu pflegen und auszuweiten wurden moderne Kommunikationstrukturen genutzt, aber auch das CMS-System der Projekthompage um dort den Austausch über Themen, Diskussionsthemen, Termine, usw. anzuregen. Es wird auch nach Abschluss des Projekts an den Strukturen weitergearbeitet und die verschiedenen Akteure sind vernetzt und bereiten weitere gemeinsame Aktivitäten vor.

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